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(German) Jugendschutz / Child Safety PDF Print E-mail
Written by Damok   
Tuesday, 21 April 2009

Über die Jahre ist das IrCQ-Net zu einem der sichersten IRC-Netzwerke aufgestiegen. Ein wichtiger Grund dafür sind sogenannte Channel Operators (ChanOps), welche die öffentlichen (und somit meisten) Räume vor Missbrauch schützen. Dennoch ist es uns nicht möglich, das Vorgehen in Privaträumen und Privatnachrichten zwischen Usern zu kontrollieren. Wir können also keine 100%-ige Garantie für die Sicherheit der Jugendlichen im IRC gewährleisten. Daher bitten wir alle Erwachsenen und Kinder, sich der folgenden Punkte anzunehmen, um Angriffe durch andere User oder gar Schlimmeres zu unterbinden.

An die Jugendlichen:
  • Solltet ihr euch in einem Gespräch wiederfinden, welches euch unbehagen bereitet, zögert nicht, den jeweiligen Raum oder das entsprechende Privatchat-Fenster zu schließen. Sollte euch dennoch jemand weiter anschreiben, könnt ihr ihn mit dem folgenden Befehl ignorieren:
/silence +<Benutzername>

Genügt dieser Befehl nicht, könnt ihr euch in den Hilferäumen #german_ophelp oder #ophelp (englisch) Hilfe suchen. Tippt dazu folgendes in die Chatzeile:

/join #german_ophelp bzw. /join #ophelp
  • Zusätzlich möchten wir euch darauf hinweisen, dass ihr niemals private Daten von euch oder anderen an Fremde preisgebt. Hierzu gehören unter anderem der Name, die Adresse, Telefonnummer, sowie euer der Standort eurer Schule bzw. eures Arbeitsplatzes.
  • Sollte euch jemand aus dem Chat treffen wollen, so bitten wir euch, eure Eltern darüber in Kenntnis zu setzen und deren Erlaubnis einzuholen.
  • Fühlt ihr euch von jemandem körperlich oder seelisch angegriffen, teilt das ebenfalls umgehend euren Eltern mit.
  • Nicht jeder ist das, was er vorgibt zu sein. Seid vorsichtig, wenn ihr im Chat neue Leute kennen lernt, denn es gibt Menschen, von denen ihr nichts wissen wollt.

An die Eltern:
  •  Richten Sie den Computer Ihres Kindes an einer leicht zu überwachenden Stelle im Haus ein. Informieren Sie sich über die Online-Aktivitäten Ihre Kindes.
  • Wir raten Ihnen, Internet-Sicherheitssoftware zu verwenden, um Ihr Kind zu schützen. Derartige Programme sind oft sehr benutzerfreundlich und leicht zu installieren. Nähere Infos hierzu finden Sie unter:
http://www.yoursecurityresource.com/cobrand/de/articles/filters/index.html
  • Achten Sie darauf, dass Ihr Kind nicht länger als 3 Stunden am Stück online ist. 


Die ChanOps des IrCQ-Net empfehlen die "Virtual Global Taskforce". Hierbei handelt es sich um eine freie Einrichtung zur Unterstützung von Eltern und deren Kinder im Umgang mit Chatrooms, Nachrichtenprogrammen (Instant Messengers) und anderen Onlineaktivitäten. Im Anschluss sind einige kurze Ratschläge der Virtual Global Taskforce aufgelistet, die den Umgang mit derartigen Internetprogrammen und -einrichtungen erleichtern und sicherer machen sollen.

Angemerkt sei jedoch, dass es sich bei den IrCQ-Net ChanOps weder um Polizisten, noch sonstige Ordnungshüter handelt. Eine Einbeziehung der ChanOps in derartige Angelegenheiten ist daher nicht möglich. Sollten Sie als Elternteil also ein Risiko für sich oder Ihr Kind sehen, wenden sie sich bitte an die Hilferäume #german_ophelp oder #ophelp (englisch). Die hierzu benötigten Befehle finden Sie etwas weiter oben bei dem Punkt "An die Jugend". Des Weiteren steht Ihnen die Internetseite der Virtual Global Taskforce zur Verfügung:

Virtual Global Taskforce

Nach welchen Kriterien suchen Pädophile nach Kindern im Internet?

 Es gibt viele Kriterien, nach denen ältere Leute vorgehen, um den Kontakt zu Kindern aufzubauen. Da wären zum einen die öffentlich einsehbaren Profile von sogenannten Instant Messengern, welche oft private Details der Jugendlichen enthalten, wie den Namen, die Adresse und natürlich das Alter. Des Weiteren entsteht der Kontakt auch beispielsweise durch Spieleseiten, auf denen die Jugendlichen dann nach Kontaktdaten zum Hinzufügen zu Messengern ausgefragt werden. Das wichtigste Kriterium hierbei spielen allerdings Chatrooms, die speziell für Kinder eingerichtet wurden. Nur zu oft schleichen sich hier ältere Benutzer ein, die so unbemerkt den Kontakt zu Jugendlichen aufbauen und private Kontaktmöglichkeiten, wie Telefonnummern etc. erfragen können. Ebenso kommt es vor, dass Erwachsene sich als für Jugendliche interessante Organisationen ausgeben, um so die volle Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen. Alles in allem ist es ein leichtes, als Erwachsener Kinder im Internet zu kontaktieren. Dessen sollte man sich immer bewusst sein.

 Woran erkenne ich, dass für mein Kind Gefahr besteht?

Kinder und Jugendliche nehmen online an Gesprächen und Aktivitäten verschiedensten Inhalts teil. Einige können sogar sexueller Natur sein, was für den Prozess des Erwachsenwerdens nur typisch ist. Dieses Verhalten von Jugendlichen ist jedoch von dem eines Erwachsenen mit sexuellem Interesse an Kindern klar zu unterscheiden!

Sollten Sie sich um das Wohl Ihrer Kinder sorgen oder gar auf Hinweise für negative/sexuelle Internetaktivitäten mit anderen Teilnehmern stoßen, sprechen Sie umgehend mit Ihrem Kind darüber, so wie Sie es mit jedem anderen Anliegen auch tun würden. Sollte dies Ihre Sorge nicht mindern oder wenn Sie weitere Hilfe oder Ratschläge benötigen, wenden Sie sich an eine Jugendschutzorganisation.

Gibt es Hinweise dafür, dass mein Kind im Internet genötigt wurde/wird?

 Zunächst ist zu sagen, dass den meisten Kindern so etwas nicht widerfährt, noch jemals widerfahren wird. Die folgenden Punkte treten in den seltensten Fällen auf, sind aber dennoch eine Erwähnung wert:

  1. Ihr Kind zieht sich in sich zurück und wirkt verschlossen.
  2. Das Kind speichert gedownloadete Dateien auf ein mobiles Speichermedium und
  3. nutzt hierfür Verschlüsselungssoftware 

Veränderung im Verhalten Ihres Kindes könnten als Anzeichen gewertet werden, sofern Ihr Kind beginnt an Schlaf- und Konzentrationsstörungen zu leiden, wenn es verängstigt wirkt oder schlimmsten Fall sogar aufhört sich zu waschen und Körperpflege zu betreiben.

Es ist schwer entscheiden zu können, ob in einem solchen Fall die Anzeichen reiner Pubertätsnatur sind oder wirklich etwas mit negativen Erfahrungen im Internet zu tun haben. Sie sollten einerseits nicht zu voreilige Schlüsse ziehen, andererseits jedoch bei Sorge umgehend Hilfe konsultieren.

Wie kann ich mein Kind im Internet schützen?

 Nehmen Sie sich die Zeit, mit Ihrem Kind diese Tipps zum Chatten ohne Risiko durchzulesen. Sie können sich auf dieser Seite auch eine Broschüre herunterladen und ausdrucken, um diese beispielsweise zur Erinnerung neben dem Monitor abzulegen.

Des Weiteren erinnern wir noch einmal daran:

  1. Der PC Ihres Kindes sollte sich an einer leicht zu überwachenden Stelle im Haus befinden.
  2. Nutzen Sie Internet-Sicherheitssoftware.
  3. Bewegen Sie Ihr Kind dazu, überwachte Chatrooms zu nutzen.
  4. Kontaktieren Sie die Polizei, sollten sie bedenken mit einer Internetbekanntschaft Ihres Kindes haben.

Was kann ich tun, um Kindesmissbrauch im Internet zu unterbinden?

 Orientieren Sie sich an den Ratschlägen, die auf dieser und benannten Seiten vorgegeben werden.

Bleiben Sie stehts wachsam und vorichtig im Umgang mit dem Internet und melden Sie jegliche Zuwiderhandlungen, die Sie bemerken.

Versuchen Sie niemals eigenständig gegen gefährlich wirkende Personen oder deren Taten vorzugehen. Sie gehen damit nur das Risiko ein, sich selbst ebenso strafbar zu machen oder selbst Menschen und vor allem Kinder zu gefährden. Überlassen Sie jegliche Rechtshandlungen den dafür zuständigen Gesetzesbehörden und Spezialisten.

Last Updated ( Tuesday, 02 June 2009 )
 
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